Helvetica

Eine Hommage! Das Leporello zum herunterladen.

-
Semesterarbeit WS0506
bei Prof. Andreas Uebele
 1957 entwirft Max Miedinger die Helvetica zunächst als Neue Haas Grotesk für die Haas´sche Schriftgiesserei in Basel. Sie gehört der Schriftgruppe der serifenlose Linear-Antiqua an und basiert auf den frühen Grotesk-schriften wie der Akzidenz Grotesk von 1898 und der Berthold. Nach dem halbfetten Schnitt 1957 folgt 1958  der magere und 1959 der fette Schnitt. Heute gilt die Helvetica als Schriftklassiker.  1983 digitalisiert die D. Stempel AG die Helvetica für Li-notype als Neue Helvetica, wobei die einzelnen Schnitte harmonisiert werden. Heute existieren 51 Schriftschnitte in dieser Familie. Lizenzgeber sind Linotype, Monotype, AGFA und Adobe.Schon kurz nach ihrer Veröffentlichung im Jahr 1957 fin-det die Helvetica große Anerkennung. Sie ist funktional und vermittelt Objektivität mit ästhetischem Anspruch und gilt als Garant für effektive, informative Kommuni-kation. Durch ihre nüchterne Sachlichkeit ist sie in den letzten 50 Jahren zu einer der populärsten Schriftfami-lien der urbanen Kultur geworden. Die Helvetica ist die Hausschrift zahlreicher namhafter Unternehmen wie unter anderem Lufthansa, Kawasaki, Nestle, Hoover, evian, Hapag–Lloyd, Olympus, Motorola, Jeep, Mattel, SBB, BMW und The North Face. Max Miedinger wird am 24. Dezember 1910 in Zürich ge-boren. Er ist vor allem bekannt für den Entwurf der Hel-vetica. Nach einer vierjährigen Schriftsetzerlehre bei der Zürcher Buchdruckerei Bollmann besucht er 1930 die Kunstgewerbeschule Zürich. 1936 bis 1946 ist er für die Kaufhauskette Globus als Grafiker tätig. In den darauf-folgenden Jahren arbeitet er in der Kundenberatung der Haas´schen Schriftgießerei in Basel. 1956 macht er sich als freier Grafiker selbstständig und bekommt noch im selben Jahr vom Direktor der Haas´schen Schriftgießerei den Auftrag für den Entwurf einer neuen Grotesk.
-
Info