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»Menschen können nicht kommunizieren, nicht einmal ihre Gehirne können kommunizieren, nicht einmal das Bewusstsein kann kommunizieren. Nur Kommunikation kann kommunizieren.« Mit dieser ungeheuerlichen Behauptung stößt Niklas Luhmann den Mensch aus der Gesellschaft und Neulinge in der Systemtheorie vor den Kopf. Nach Luhmanns Auffassung operieren das Bewusstsein und Kommunikation vollkommen getrennt voneinander. Es gibt keine Überschneidung, keine Informationsübertragung zwischen diesen beiden Systemen. Der Mensch ist daher kein Teil des sozialen Systems und damit kein Teil der Kommunikation, aus der das soziale System besteht. »Er« kann nicht kommunizieren! Ausgehend von dieser These, drängt sich nun natürlich die Frage auf, wie der Mensch letztendlich an Kommunikation beteiligt ist, wie umgekehrt das Bewusstsein Kommunikation beeinflusst, und welche Bedeutung dieser Sachverhalt für sogenannte Kommunikationsdesigner hat. Es bietet sich an, die komplexen Wechselwirkung dieser beiden Systeme anhand des Gestaltungsprozesses zu veranschaulichen.
Um dieser Frage nachgehen zu können, müssen wir uns jedoch zunächst über einige Grundpfeiler der Luhmannschen Theoriearchitektur verständigen und damit einige Konventionen hinter uns lassen. Weiter lesen [pdf] Betreuung: Prof. Dr. Stefan Asmus | Markus Klug M.A. Gestaltung: Arne Rawe |